Beratung  

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2005-11-18

Beratungsangebot der Opferperspektive

Die Opferperspektive bietet eine Beratung für Opfer rechter Gewalt, deren FreundInnen und Angehörige sowie ZeugInnen. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und parteilich. Die BeraterInnen kommen an einen Ort, den das Opfer bestimmen kann.

Nach einer medizinischen Erstversorgung ist es für Betroffene rechter Gewalt sinnvoll, Kontakt zu einer Opferberatungsstelle aufzunehmen. Auch wenn die Gewalttat bereits einige Zeit zurückliegt, kann in einem Beratungsgespräch geklärt werden, welche Schritte noch sinnvoll und möglich sind.

Die Beratung der Opferperspektive ist
  • parteilich
  • kostenlos
  • aufsuchend. Opfer können den Ort des Treffens selbst wählen
  • mehrsprachlich. Wenn nicht ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden sind, wird die Beratung durch DolmetscherInnen unterstützt, die von der Opferperspektive gestellt werden
  • vertraulich. Es werden ohne Einverständnis keine Informationen weitergegeben, auch nicht an die Polizei
  • unabhängig von staatlichen Behörden. Die Beratung ist nicht an eine Strafanzeige geknüpft

Die Opferperspektive orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Beratungssuchenden und versucht diese in den Schritten zu unterstützen, die nötig sind, die Folgen der Gewalttat zu verabreiten. Dazu gehören in der Regel:

  • Psychosoziale Beratung
  • Beratung zur Anzeigenstellung
  • Begleitung zur Polizei, zu Behörden und ÄrztInnen
  • Begleitung in gerichtlichen Verfahren
  • Klärung der Entschädigungsansprüche und Antragsberatung
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kontakt zu Medien
  • Vermittlung zu Menschen vor Ort, die Unterstützung leisten können

Kontakt

Telefon ++49 (0)331 8170000

Telefax ++49 (0)331 8170001

Email info(at)opferperspektive.de – Kontaktformular

Adresse Rudolf-Breitscheid-Str. 164, 14482 Potsdam

(OPP)

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