Source: taz
»Für uns ist rechte Gewalt Alltag«
Dominique John von der Opferperspektive in einem taz-Interview über die Hetzjagd gegen Inder im sächsischen Mügeln
Opfererfahrungen von Migranten und Flüchtlingen in Brandenburg
Der Text beschreibt anhand von rassistischen Gewalttaten in Rathenow exemplarisch die Wirkungen, die rechte Gewalttaten auf die Opfer und auf ihr soziales Umfeld haben und wie gesellschaftliche Strukturen und Reaktionen die Auswirkungen der Gewalt verschärfen können. Von Kay Wendel, erschienen in Journal für Konflikt- und Gewaltforschung 2003
Viele kleine Schritte
Erfahrungen aus der Arbeit einer Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt in Brandenburg, erschienen in: Bathke/Spindler (Hg.) Neoliberalismus und Rechtsextremismus in Europa. Zusammenhänge – Widersprüche – Gegenstrategien. Berlin 2006
Source: junge welt, Markus Bernhardt
»Rechte Schläger sind nicht immer organisiert«
Ausgrenzungpolitik von Politikern à la Schönbohm fördert rassistische Denkweisen. Ein Gespräch mit Olga Schell
Source: Südwestpresse
Rassismus ist weit verbreitet
Eine Woche, nachdem zwei Rassisten dem schwarzen Deutschen Ermyas M. in Potsdam den Schädel einschlugen, bangt seine Familie immer noch um sein Leben. Tausende Potsdamer demonstrieren, spenden oder beten, um auf ihre Weise Anteilnahme und Solidarität zu zeigen.
Source: taz, Astrid Geisler
»Es gibt keine sicheren Zonen«
Dass jemand aus rein fremdenfeindlicher Motivation einen Menschen angreift, kann man nicht verhindern, sagt Ole Weidmann von der Organisation »Opferperspektive«
»Die Hinterbliebenen kämpfen um Anerkennung für die Opfer«
»Opfer rechter Gewalt«...
Im März 2005 wurde die Ausstellung »Opfer rechter Gewalt« im Landtag Brandenburg gezeigt. Zur Eröffnung durch den Landtagpräsidenten Gunter Fritsch sprach Judith Porath vom Verein Opferperspektive.
Source: Analyse & Kritik 492
»Das Feld für die Rechten wurde seit Jahren bestellt«
Seit einigen Jahren gibt es in den neuen Bundesländern und Berlin Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt und Mobile Beratungsteams (MBT), die in Kommunen Hilfestellung geben bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.
Source: Flüchtlingsrat Brandenburg, Flüchtlingsinitiative Brandenburg, Opferperspektive
Die AWO-Heimleitung Rathenow ist nicht mehr tragbar
Der Vorsitzende der AW...
Source: rbb
Am 1. November 2004 sprach das Amtsgericht Rathenow das Urteil im so genannten »AWO-Verleumdungs-Prozess«. Zwei ehemalige Bewohner des Rathenower Asylbewerberheims wurden von der Anklage der üblen Nachrede freigesprochen. Sie hatten in einem Offenen Brief darüber geklagt, dass in dem von der AWO betriebenen Heim Neonazis als Wachschützer beschäftigt waren und die Post kontrolliert worden war
Source: Opferperspektive
Dankesrede zur Verleihung des Preises »Aktiv für Demokratie«
Am 23. April 2004 wurde der Opferperpektive e.V. und drei weiteren Brandenburger Initiativen in der Potsdamer Staatskanzlei der Preis des Bündnisses für Demokratie und Toleranz überreicht. Dominique John nahm für die Opferperspektive die Ehrung und den Scheck über 5.000 Euro entgegen.
Source: Antifaschistisches Infoblatt Nr. 60
Faxen gegen Schönbohm
In Rathenow kämpft ein Bündnis von Antifas, Kirchenleuten und Flüchtlingen gegen die Abschiebung eines Opfers rassistischer Gewalt
Source: Junge Welt, Judith Taudien
Fax-Aktion gegen Abschiebung: Private Initiative öffentlich machen?
Kay Wendel ist Mitarbeiter des Vereins »Opferperspektive«, der sich für die Belange von Opfern neofaschistischer Angriffe einsetzt. jW fragte ihn
Neonazis im Wachschutz eines Flüchtlingsheims
Asylbewerberheim Rathenow
Source: rbb
In einem Offener Brief an die Behörden in Brandenburg klagen Rathenower AsylbewerberInnen darüber, dass Neonazis als Sicherheitsbeamte in der Unterkunft Dienst tun und die Post der Asylsuchenden kontrollieren.
Die »Residenzpflicht« muss aufgehoben werden
Demo gegen die Residen...
Flüchtlinge dürfen nach einer Bestimmung des Asylverfahrensgesetzes den ihnen zugewiesenen Landkreis nicht ohne Sondergenehmigung verlassen. In einer Stellungnahme für den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags zeigte die Opferperspektive auf, wie die sogenannte »Residenzpflicht« die Folgen rassistischer Gewalttaten verschlimmert.


