Home » Adressen  

KONTAKT

Opferperspektive e.V.

Rudolf-Breitscheid-Straße 164, 14482 Potsdam

Telefon 0331 8170000

Telefax 0331 8170001

info(at)opferperspektive.de

LANGUAGES

AUSSTELLUNG

Ausstellung »Opfer rechter Gewalt«

»Opfer rechter Gewalt«

Die Wanderausstellung erinnert an die Todesopfer rechter Gewalt von 1990 bis 2005.

opfer-rechter-gewalt.de

CHRONOLOGIE

Haskenkreuz an Dönerimbiss. Quelle: de.indymedia.org

Rechte Gewalt in Brandenburg


latest 5 items
18.11.2008  » Rathenow / Havelland
Rathenow Am frühen Morgen drangen Jugendliche in einen Dönerimbiss ein. Sie beschmierten die Wände mit Farbe und Parolen wie »Hitler live« und »HaSS«, verteilten den Inhalt eines Feuerlöschers im Raum, verstreuten Rattengift auf den Lebensmitteln und brachen den Getränkeautomat auf. Es entstand ein Sachschaden von über 3.000 Euro. Die Täter wurden gefasst und in eine Jugendeinrichtung eingewiesen.  (Quelle: Quelle: MAZ, 19.11.2008; OPP)
08.11.2008  » Frankfurt (Oder) / Frankfurt (Oder)
Frankfurt (Oder) Am späten Abend drangen rechte Anhänger des Fußballclubs Viktoria in ein Wohnhaus ein, in dem der Verein Utopia seinen Sitz hat. Die Täter randalierten und rissen Plakate von den Wänden, daraufhin verließen sie das Gebäude. Kurz darauf wurden fünf Gäste des Vereins vor dem Haus als »Scheiß-Zecken« beschimpft und von einer Gruppe von etwa 15 Personen, die teilweise vermummt und mit Billardqueues bewaffnet waren, angegriffen. Drei Personen wurden leicht verletzt.  (Quelle: Utopia e.V. Frankfurt (Oder))
06.11.2008  » Eisenhüttenstadt / Oder-Spree
Eisenhüttenstadt Ein aus dem Libanon stammender Arzt des Krankenhauses Eisenhüttenstadt wurde am frühen Abend auf der Straße beschimpft und bedroht. Zunächst stellte sich ein Jugendlicher mit einer Eisenstange dem Mediziner in den Weg. Dieser konnte dessen Beschimpfungen nicht verstehen. Er flüchtete, als er fünf bis sechs weitere Jugendliche auf sich zukommen sah, in eine Gaststätte. Der Inhaber rief die Polizei.  (Quelle: IW, 06.11.2008; OPP)
31.10.2008  » Potsdam / Potsdam
Potsdam Am Alten Markt wurden vier linke Jugendliche von einer Gruppe Rechter angegriffen. Dabei verletzte ein bekannter Rechtsextremist drei Jugendliche durch Faustschläge und Tritte gegen Kopf und Oberkörper.  (Quelle: OPP)
18.10.2008  » Premnitz / Havelland
Premnitz Ein Stadtverordneter der Fraktion DIE LINKE und mehrere Begleiter wurden an einer Bushaltestelle von zwei in der Region bekannten Rechtsextremisten angegriffen. Dem Lokalpolitiker wurde Pfefferspray in die Augen gesprüht. Nachdem drei weitere Angreifer hinzugekommen waren, wurde er, am Boden liegend, gegen den Kopf getreten. Der Stadtverordnete und zwei Begleiter mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.  (Quelle: MAZ, 20.10.2008)
more
print
07.07.2007

Finanzielle Hilfen & Entschädigungen

Finanzielle Hilfen für Opfer rechter Gewalt

Opferfonds Cura Linienstraße 139, 10115 Berlin – Telefon 030 24088610 – Fax 030 24088622 – Email info(at)amadeu-antonio-stiftung.de

Der Fonds bietet Unterstützung für alle Opfer rechter Gewalt.

Deutscher Anwaltverein – Stiftung contra Rechtsextremismus und Gewalt Littenstraße 11, 10179 Berlin – Telefon 030 7261520 – Fax 030 7261190 – Email dav(at)anwaltverein.de

Die Stiftung gewährt einen Zuschuss für Anwaltskosten von Opfern rechter Gewalt.

Prozesskostenhilfe Antragsformular Prozesskostenhilfe(PKH) wird bei den zuständigen Amts- und Landgerichten beantragt.

Weißer Ring Landesverband Brandenburg, Nansenstraße 12, 14471 Potsdam – Telefon 0331 291273 – Fax 0331 292534 – Email lbbrandenburg(at)weisser-ring.de

Der Weiße Ring vergibt nach ermitteltem Hilfebedarf Beratungsschecks zur Deckung der Kosten eines ersten anwaltlichen Beratungsgespräch und gewährt auf Antrag weitere finanzielle Hilfen.

Entschädigung von Opfern rechter Gewalt

Bundesamt für Justiz Referat III, 53094 Bonn – Telefon 0228 9941040 – Fax 0228 994105050

Das Bundesamt für Justiz verwaltet seit 2007 den Fonds zur Entschädigung von Opfern rechtsextremistischer Gewalt.

Opferentschädigung durch Versorgungsämter

Landesamt für Soziales und Versorgung – Versorgungsamt Lipezker Straße 45, Haus 5, 03048 Cottbus – Postfach 100763, 03007 Cottbus – Telefon 0355 28930 – Fax 0355 2893221 – Email Poststelle(at)LASV.Brandenburg.de

Antragsunterlagen Das Versorgungsamt Cottbus sendet die Unterlagen zur Beantragung einer Opferentschädigung auf Anfrage zu.

Die Versorgungsämter bearbeiten Anträge auf Opferentschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG). Zuständig ist das jeweilige Versorgungsamt in dem Landkreis, in dem der Wohnsitz des Geschädigten liegt.

Landesamt für Soziales und Versorgung – Versorgungsamt/Integrationsamt Außenstelle Cottbus Weinbergstraße 10, 03050 Cottbus – Postfach 100123, 03001 Cottbus – Telefon 0355 28930 – Fax 0355 2893-211 oder -399 – Email epost(at)lasv-c.brandenburg.de – Bürgertelefon 0355 4765561 – Zuständigkeit Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Teltow-Fläming, Cottbus

Landesamt für Soziales und Versorgung – Versorgungsamt Außenstelle Frankfurt (Oder) Robert-Havemann-Straße 4, 15236 Frankfurt (Oder) – Postfach 1951, 15209 Frankfurt (Oder) – Telefon 0335 55820 – Fax 0335 5582284 – Bürgertelefon 0335 5582-250 – Zuständigkeit Oder-Spree, Märkisch-Oderland, Barnim, Uckermark, Frankfurt (Oder)

Landesamt für Soziales und Versorgung – Versorgungsamt Außenstelle Potsdam »Ruinenberg-Kaserne« – Einsiedelei 6, 14469 Potsdam – Postfach 601551, 14415 Potsdam – Telefon 0331 27610 – Fax 0331 2761-498 oder -499 – Bürgertelefon 0331 2761207 – Zuständigkeit Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Havelland, Potsdam-Mittelmark, Potsdam, Brandenburg/Havel

Weitere Informationen

Opferentschädigung Artikel im Online-Ratgeber der Opferperspektive

Hilfe für Opfer von Gewalttaten Die Broschüre stellt die Leistungen des Opferentschädigungsgesetzes dar.

Opferfibel Rechtswegweiser des Bundesministeriums der Justiz

(OPP)

print