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Antidiskriminierung

Antidiskriminierung
Source: Stefan Gloede

Beratung Betroffener rassistischer Diskriminierung

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CHRONOLOGIE

Haskenkreuz an Dönerimbiss. Quelle: de.indymedia.org

Rechte Gewalt in Brandenburg


latest 5 items
06.03.2010  » Zossen / Teltow-Fläming
Zossen In der Nacht wurden mehrere Gebäude mit Hakenkreuzen beschmiert und an einem Geschäft eine Morddrohung gegen ein Mitglied der Bürgerinitiative »Zossen zeigt Gesicht« hinterlassen. Es ist die zweite Morddrohung gegen einen Aktiven der Bürgerinitiative innerhalb von sechs Monaten.  (Quelle: OPP)
20.02.2010  » Potsdam / Potsdam
Potsdam Ein 34-jähriger Kameruner wurde auf dem Potsdamer Hauptbahnhof von einem 31-jährigen Betrunkenen rassistisch beschimpft und unter dem Ruf »Ich steche dich ab!« mit einem Messer bedroht.  (Quelle: dpa, 25.02.2010; Polizei)
20.02.2010  » Cottbus / Cottbus
Cottbus Eine 17-Jährige wurde im Stadtzentrum von zwei jungen Männern im Alter von 18 und 20 Jahren geschlagen und getreten. Dabei wurde die linksorientierte junge Frau am Knie verletzt. Die Täter sind der Polizei als rechtsorientiert bekannt.  (Quelle: Maz, 22.2.2010; PNN 23.2.2010)
18.02.2010  » Drebkau / Spree-Neiße
Drebkau Unbekannte warfen gegen 2 Uhr mit einem Fahrradständer die Scheibe eines Asia-Marktes ein und zündeten das Geschäft an. Das Geschäft brannte komplett aus. Die Polizei schließt eine politische Motivation nicht aus.  (Quelle: LR, 18.12.10; OPP)
15.02.2010  » Cottbus / Cottbus
Cottbus Ein junger Mann wurde am späten Abend aus einer größeren Gruppe heraus angegriffen. Die Täter schlugen mit Flaschen auf ihn ein und traten ihn, bis er zu Boden ging. Dort liegend wurde er weiter geschlagen, getreten und mit Flaschen beworfen.  (Quelle: LR, 18.12.10; OPP)
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2009-07-02
Source: OPP

Studie »Hate Crime Monitoring and Victim Assistance in Poland and Germany«

Die polnische Organisation »Nigdy Więcej« (»Nie Wieder«) und der Verein Opferperspektive haben eine Untersuchung mit dem Titel »Hate Crime Monitoring and Victim Assistance in Poland and Germany« veröffentlicht.

Buchtitel
Hate Crime Monitoring and Victim Assi...
Source: OPP

Untersucht wurden Monitoring-Ansätze im Feld rechts motivierter Gewalttaten sowie nicht-staatliche Betreuungs- und Beratungsangebote für Opfer rechter Angriffe und Delikte in Polen und Deutschland.

Das Projekt wurde von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung, Zukunft« finanziert. Sein Ziel war es, einen stärkeren Erfahrungsaustausch in diesem Bereich zwischen den beiden Ländern in Gang zu setzen und Perspektiven für eine verbesserte transnationale Kooperation zwischen Initiativen zu entwickeln, die sich in Deutschland und Polen gegen rechte Gewalt und für deren Opfer engagieren.

Kernstück der Untersuchung bildet die Auswertungen von Interviews mit Initiativen und Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Monitoring/Dokumentation sowie der Beratung von Opfern aktiv sind. Das Buch gibt einen Überblick über die in Ostdeutschland im Rahmen des Bundesprogramms CIVITAS geförderten Ansätze zur Unterstützung Opfer rechts motivierter Gewalt und skizziert die Situation in den westdeutschen Bundesländern. In Polen wurden im Verlauf der Untersuchung mit verschiedenen Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen 26 Interviews geführt. Ein Serviceteil enthält die Adressen der Organisationen, mit denen im Verlauf der Untersuchung gesprochen wurde.

Die nun veröffentlichte Untersuchung macht deutlich, dass das Thema »Hate Crime« in der öffentlichen Diskussion in Polen bisher kaum eine Rolle spielt. Allerdings gibt es einige engagierte Initiativen und Organisationen, die das Themenfeld wahrnehmen und in Zukunft verstärkt dazu arbeiten wollen. Ähnlich wie in Westdeutschland steht man hier am Beginn einer strukturierten Beratung Opfer rechter Gewalt.

Britta Grell, Timm Köhler, Rafal Pankowski, Natalia Sineaeva und Marcin Starnawski: Hate Crime Monitoring and Victim Assistance in Poland and Germany, eds. Nigdy Więcej and Opferperspektive, Warsaw/Berlin, 2009, ISBN 978-3-00-027936-2

(mabe)

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[Hate Crime Monitoring and V...]
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