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Rechte Schläger zu Jugendstrafen verurteilt
Am 18. Januar 2012 endete der Prozess gegen Mirko L. und Sebastian S. mit einer Verurteilung zu Jugendstrafen vor dem Jugendschöffengericht Cottbus. Die Strafen von sechs bis acht Monaten wurden auf Bewährung ausgesetzt. Die Angeklagten hatten im Sommer 2010 jugendliche Besucher des Puschkinparks in Cottbus grundlos angegriffen, geschlagen und getreten.
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Audio-Feature zur Vertreibung des Zikruses »Happy«
Im September 2010 musste ein kleiner Familienzirkus Milmersdorf unter Polizeischutz verlassen. Anwohner hatten die Zirkusmitglieder bedroht, beschimpft und mit Steinen beworfen.
Tochter und Mutter berichten über die Angriffe:
Audio-Feature 128.mp3
Audio-Feature 256.mp3
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Prozess nach Zirkusvertreibung in Milmersdorf
Gegen fünf Milmersdorfer wird am Donnerstag, 19. Januar 2012, vor dem Amtsgericht Prenzlau wegen Vertreibung eines Wanderzirkus im September 2010 der Prozess eröffnet. Den Angeklagten wird Volksverhetzung, Sachbeschädigung und Nötigung vorgeworfen.
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Urteil gegen rassistischen Wachmann
Am Freitag, den 6. Januar 2012, wurde Hans-Joachim L. wegen Körperverletzung und Beleidigung vor dem Amtsgericht Königs Wusterhausen, zu einer Geldstrafe von 65 Tagessätzen, verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der betrunkene Wachmann am 29. Januar 2012 im Flüchtlingsheim Waßmannsdorf/Schönefeld den kenianischen Asylsuchenden rassistisch beleidigte und ins Gesicht schlug.
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Gerichtsprozess gegen rassistischen Wachmann
Am Amtsgericht Königs Wusterhausen beginnt am 6. Januar 2012 um 10 Uhr der Prozess gegen einen Wachmann.
Dem Angeklagten wird vorgeworfen einen Bewohner eines Flüchtlingsheims beleidigt und geschlagen zu haben.
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Milde Strafen für zwei rassistische Schläger
Am Amtsgericht Frankfurt (Oder) wurden zwei Männer am 14.12.2011 wegen eines rassistischen Angriffs auf einen Asylbewerber zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Die Angeklagten gestanden die Tat, leugnet jedoch ein rassistisches Tatmotiv.
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Brandanschlag in Zossen: Lokaler Neonazi wegen Anstiftung vor Gericht
Am 24. November 2011 beginnt um 9 Uhr am Amtsgericht Zossen der Prozess gegen Daniel T. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Anstiftung zur vorsätzlich schweren Brandstiftung vor. Er soll Anfang 2010 einen damals 16-Jährigen zu der Tat angestiftet haben.
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Appell gegen Neonazis: Was jetzt zu tun ist
Am 21. November 2011 veröffentlichte die Berliner Tageszeitung einen Aufruf von Mobilen Beratungsteams und Beratungsprojekten für Opfer rechter Gewalt. Zusammen fordern sie eine Umkehr in der Politik staatlicher Behörden gegen Rechtsradikalismus. Die Opferperspektive gehört zu den Erstunterzeichnern dieses Appells.
Source: OPP
Opferberatungsprojekte fordern Entschuldigung der Bundesregierung
Die Beratungsprojekte für Opfer politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalt in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt fordern die Bundesregierung auf, sich bei den Angehörigen der Todesopfer der rassistischen Mordserie des Neonazistischen Untergrunds (NSU) sowie bei den überlebenden Opfern der Nagelbombenanschläge in Köln zu entschuldigen und sie angemessen zu entschädigen.
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Deutliche Signale sind notwendig
Eine gesellschaftliche Debatte über Rassismus in Deutschland sei überfällig, so der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland. »Worte der Anteilnahme« und eine »Geste der Regierung für die Hinterbliebenen« fordert Kenan Kolat nach der nun bekannt gewordenen Mordserie von Neonazis, die eine Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland markiert.
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Urteil gegen rassistischen Schläger
Heute verurteilte das Amtsgericht Königs Wusterhausen Denis F. zu vierzig Tagessätzen wegen Beleidigung in Tateinheit mit Körperverletzung.
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Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland: Ausstellungseröffnung am 16. Juni 2011
Den Opfern rechter Gewalt einen Namen geben, damit rechte Gewalt nicht relativiert oder verdrängt wird. Dies ist das zentrale Anliegen der Wanderausstellung »Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland« der Künstlerin Rebecca Forner.
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»Fragezeichen«-Prozess: Plädoyers erwartet
Am Landgericht Cottbus werden für Mittwoch, den 4. Mai 2011, die Plädoyers im Prozess gegen zwei junge Männer erwartet, die sich im Mai 2005 an einem Überfall auf den Jugendklub »Fragezeichen« im Cottbuser Stadtteil Sachsendorf beteiligt haben sollen.
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Beratungsstellen veröffentlichen Jahresstatistik zu rechter Gewalt in Ostdeutschland
Im Jahr 2010 erlangten die Opferberatungsstellen in den östlichen Bundesländern und in Berlin Kenntnis von insgesamt 704 rechtsmotivierten Gewalttaten. Dies waren 35 Angriffe weniger als im Vorjahr.
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Spendenaufruf nach Attacke auf Jüdische Gemeinde in Bernau
In der Nacht zum 26. März 2011 kam es in Bernau (Landkreis Barnim) zu einem Angriff auf die Jüdische Gemeinde. Unbekannte warfen einen schweren Feldstein gegen das Schaufenster der Vereinsräume. Die Scheibe zersplitterte, auch ein Teil des Fensterbretts wurde beschädigt. Die Täter ritzten zudem ein Hakenkreuz auf den Briefkasten.


